Liebe Rosenfreunde, das Jahr 2012 möge für alle ein glückliches werden!

2011 war ein wunderbares Rosenjahr auf meinem Balkon. Es hat geblüht, wie verrückt. Ich habe viel fotografiert, beobachtet, gelesen, recherchiert, berichtet und bebildert, und nicht zuletzt Erde geschleppt und gepflanzt.
Die rosenbalkon.info-Seite ist jetzt zur rosenbalkon.de-Seite geworden. Sie hat rein technisch gesehen eine andere Form, die mir bessere Möglichkeiten gibt, mehr Bilder hineinzubringen. Es sind noch nicht alle Beiträge der rosenbalkon.info-Seite übertragen, das dauert noch etwas.
Viel Vergnügen mit mehr Bildern und so hoffentlich anschaulicheren Artikeln auf: rosenbalkon.de


Wie bringe ich meine Rosen auf dem Balkon über den Winter?

Wie ich meine Topf-Rosen auf den Winter vorbereitet und vor Frostschäden geschützt habe, hier zunächst in Stichworten.
Topf-Pflanzen winterfest verpacken
1. Im Herbst die Kübelerde trockener halten als sonst.
2. Vor dem ersten Frost die Töpfe möglichst windgeschützt dicht zusammenstellen.
3. Die Kübel auf Styropor-, Gummi- oder Isomatten stellen. Wasserabzug dabei gewährleisten.
In Bodennähe (ebenerdige Terrassen) die Kübel auf einen trockenen Sockel stellen.
4. Die Rosentöpfe einzeln in Luftpolsterfolie einwickeln, und Zwischenräume mit trockenem Stroh, Laub (in Plastiktüten) oder Styropor füllen. Die einfachste Methode ist sicher den Topf in einen mit Laub gefüllten Müllsack zu stellen.

Die Zweige habe ich auch bei meiner Spalier-Rose nicht verpackt, hier mittem im Ruhrgebiet tun das nur wenige Rosenbesitzer. In kalten Regionen, das heißt außerhalb von Küstengebieten, Niederrhein, in den Weinanbaugebieten am Rhein, am Bodensee und im Ruhrgebiet ist das offensichtlich anders.
Besonders in Gegenden, in denen Temperaturstürze durch Fönwetter oder sonstige Einflüsse vorkommen gilt als allgemeine Regeln:
5. Erde über der Veredlungsstelle 15-20cm anhäufeln.
6. Zwischen die Rosenzweige Tannenzweige stecken.
An Frosttagen mit hoher Sonnen-Einstrahlung (besonders in Höhenlagen):
7. Kletter- und Strauchrosen zusammenbinden und mit luftdurchlässigem Material (z.B. Sackleinen oder Bambusmatten) umwickeln. Bei Hochstämmchen vor allem den Stamm und die Zweigansätze mit durchlässigem Material umwickeln.

Einige Rosenbesitzer bringen ihre Rosen im Topf im Winter an einen kühlen geschützten Ort. (Keller, Garage, Dachboden). Auf meinem offenen Balkon hier im Ruhrgebiet haben den letzten außergewöhnlich kalten Winter selbst die Kleinstrauchrosen im 32cm niedrigen Topf ohne Probleme überstanden. Sie waren verpackt, siehe Fotos ganz unten.

Rosen im Schnee

zu 1: Mildes, regenreiches Herbstwetter lässt die Rosen weiter wachsen. Besser für die Überwinterung ist es, wenn das einige Zeit vor Frosteinbruch gestoppt wird. So verholzen die Zweige besser. Deswegen wird zum Ende des Sommers nicht mehr gedüngt, und im Herbst die Erde eher trockner gehalten. Sie darf aber auch im Winter nicht völlig austrocknen, sondern an frostfreien Tagen soll die Feuchtigkeit kontrolliert, und bei Bedarf gegossen werden. Frost entzieht der Erde Wasser.

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Rosen überwinternDie Rosenwurzel im Topf braucht Schutz, wie er im Erdreich ja automatisch vorhanden ist.
zu 2: Große runde Töpfe bewegt man am leichtesten an einen windgeschützten Platz, indem man sie kippt, und auf dem Kübelboden rollt.

zu 3: Der erste Bodenfrost ist besonders für Rosenwurzeln im Topf gefährlich. Deshalb schützt man den Kübelfuß, indem man ihn vor dem ersten Bodenfrost so auf Styroporplatten stellt, dass der Wasserabzug aus dem Kübel gewährleistet bleibt. Dazu eignen sich Holzleisten, schmale Holzbrettchen und Reste von Balkondielen, die unter dem Abflußloch auf Lücke gestellt werden.
Meine Rosen stehen auf Yton-Steinen bzw. Balkondielen. Für mehr Schutz habe ich eine alte Isomatte organisiert.

Frostschutz für Rosen im Topf Frostschutz für Rosen im Topf Frostschutz für Rosen im Topf zu 4: Zur Verpackung des Kübels eignet sich Luftpolsterfolie sehr gut. Sie läßt sich wunderbar wickeln. Allg. Empfehlung sind 10cm Dicke. Ich verpacke 3 bis 4cm am Kübelrand und am Kübelfuß, ca. 7cm mehr als oben.

Frostschutz für Rosen im Topf Frostschutz für Rosen im Topf Frostschutz für Rosen im Topf Ganz schlecht ist es, wenn sich der Kübel an sonnigen Wintertagen erwärmt, und nachts schockgefriert. Schnee ist der beste Winterschutz, da er die Temperatur konstant hält.
Klar im Vorteil sind alle Topf-Rosen, die so getopft sind, dass die Veredlung 5cm unter der Erdoberfläche sitzt. Ist das nicht so, kann man den Kübel mit Styroportapete aufstocken, und diesen Kragen mit Aussaaterde füllen. Diese hat im Gegensatz zu Torf den ph-Wert, den die Rose braucht und ist kaum aufgedüngt.
Eine Rosenwurzel, die den Kübelboden bereits bis an den Rand und den Boden ausfüllt, ist stärker frostgefährdet als eine, die von Erde umgeben ist. Voraussetzung für eine erfolgreiche Überwinterung ist, dass der Topf ausreichend groß ist. Da kann es helfen, noch vor dem Winter in einen größeren Kübel umzutopfen. Nimmt man im milden Herbstwetter, wie es zu Zeit noch vorherrscht, vorgedüngte Erde, wird das Wachstum dadurch angeregt. Das sollte vor dem Winter nicht passieren. Eine Lösung bietet Aussaaterde, weil sie keinen Dünger enthält, oder man wartet besser bis kurz vor Frostbeginn.
Rosen vor Frost schützen Wer noch große Plastik-Gefäße auftreiben kann, kann die Topfrose auch da hineinstellen, und den Zwischenraum mit Styroporkugeln, Laub oder Holzwolle füllen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, was man zum Isolieren alles verwendet. Wasserabzugslöcher müssen auf jeden Fall vorhanden sei.

Zum Schluss wird das ganze zur Dekoration in Sackleinen oder Kokosmatten gewickelt.

zu 5 bis 7: Besonders in Gegenden, in denen Temperaturstürze durch Fönwetter oder sonstige Einflüsse vorkommen, brauchen die Rosenzweige an der Basis Schutz durch Anhäufeln und Tannenzweige, die in den Boden gesteckt werden. Ein Hagelsturm bei warmem Wetter führt dazu, dass die Schutzschicht bis auf das Holz platzt.
Bei Hochstämmchen vor allem den Stamm und die Zweigansätze bei Kletter- und Strauchrosen die Zweige mit durchlässigem Material umwickeln.


Wieviel Winterschutz brauchen Rosen im Topf

Wieviel Winterschutz eine Topfrose braucht, hängt von der Winterhärteregion ab, in der sie steht, davon, wie weit die Wurzel an den Kübelrand gewachsen ist, wie windgeschützt der Standort ist, ob sie direkt in Bodennähe oder erhöht steht, und wie frosthart die jeweilige Sorte ist.
Sicher ist es leichter zu entscheiden, welche der unterschiedlichen Strategien angewendet werden müssen, wenn ein paar Grundlagen geklärt sind.

Warum häufelt man Rosen an?

Bei der Anhäuflung wird die Erde über der Veredlungsstelle 15 bis 25cm in einem kleinen Hügel erhöht. So sind die Zweige an der Basis vor Frost, Austrocknen durch Wind und Schäden durch plötzliche Temperaturabstürze geschützt. Das trifft vor allem für Gebirgsregionen mit Fönwetter zu. So ein Temperatursturz kann dazu führen, dass die Rinde der Zweige platzt. Aber auch wenn die Zweige bis zur Basis austrocknen, weil die Wurzel bei Frost keine Feuchtigkeit nachtransportieren kann, bleibt kein Rest der veredelten Pflanzenteile.
Sicherer ist dieser Schutz in jedem Fall, vor allem, wenn die Veredlung keine 5cm unter der Erdoberfläche sitzt. Hier im Ruhrgebiet tun das nur die wenigsten Rosenbesitzer. Ich fülle meine Kübel randvoll mit Erde, und stecke ein paar kleine Tannenzweige rein.

Wie dick soll ein Rosenkübel verpackt werden?

Die Standart-Empfehlung lautet 10cm mit Luftpolsterfolie umwickeln, und auf eine dicke Styroporplatte stellen. Je weiter die Rosenwurzel bis zum Kübelrand, bzw. Kübelboden gewachsen ist, um so mehr braucht sie diese dicke Ummantelung.
Anastasias Rosika-Rose (Strauchrose) hat im Topf die letzten drei Winter ohne jeglichen Winterschutz problemlos überstanden. Sie steht mitten in einer Ruhrgebiets-Großstadt auf einem überdachten Balkon, der von zwei Seiten durch Mauern geschützt wird. Ich lebe in der selben Stadt auf einem nicht überdachten Balkon, und verpacke meine Rosentöpfe jedenfalls. Im letzten Winter habe ich sie ca. 4cm umwickelt, die kleinen außerdem in größere übriggebliebene Plastiktöpfe gestellt, alle zusammengeschoben, und Stroh in Müllbeuteln in die Zwischenräume gesteckt. Alle Rosen haben so den Winter gut überstanden. Es waren alles gut winterharte Sorten.
Die Faktoren, die das Überwintern von Topfrosen beeinflussen sind vielfältig – und es bleibt eine individelle Entscheidung, wieviel Risiko man eingehen will.

Mit entscheidend ist jedenfalls, in welchem Teil von Deutschland die Rose steht, und ob in Bodennähe oder deutlich darüber auf einem Balkon. Direkt am Boden ist es besonders bei feuchtem Wetter immer einige Grade kälter als 2m darüber. Die Lufttemperatur wird immer 2m über dem Boden gemessen.
Im Januar 2009 war einer der kältesten Wintertage der letzten 100 Jahre. Da wurden in der Düsseldorfer Innenstadt -18 Grad Celsius direkt am Boden auf einer Wiese gemessen, und auf 40m über dem Grund -7 Grad Celsius.
Wer seine Rosenkübel auf einer Wiese oder im Beet stehen hat, tut gut daran sie ebenerdig rechtzeitig an einem geschützten, trockenen Ort auf eine Styroporplatte zu stellen. Auf einem windgeschützten, überdachten Balkon direkt an der Hauswand ist der Standort optimal.
Die Frosthärte einer Rose ist auch sortenabhängig. Für meine Nostalgie-Rose (Edelrose) setzt der Züchter seine winterhärteste Benotung an – mit 3 von 3 Punkten. Zwei Rosenproduzenten vergeben ihr das Prädikat normal winterhart. Nach Angaben des Züchters brauchen bei dieser Rose nur in Lagen mit Temperaturen von unter -20 Grad Celsius die Zweige eingepackt und 15 bis 20 cm angehäufelt zu werden.
Ich finde es sehr hilfreich, dass der Züchter so konkrete Angaben zu seinen Rosensorten macht. Rosen mit Winterhärte 1 gibt es in seinem Sortiment auch, und diese müssen mehr geschützt werden als die mit Winterhärte 3.

Wie sind die Winterhärteregionen in Deutschland etwa verteilt?

Tiefsttemperaturen werden vor allem in Bayern, Brandenburg und in höheren Lagen gemessen. Die mildesten Winter gibt es in Küstennähe, den Weinanbaugebieten, an Rhein und Bodensee und im Ruhrgebiet. In Ballungszentren ist es immer etwas wärmer als auf dem Land.
Im Januar 2009 war einer der kältesten Wintertage seit 100 Jahren in Deutschland. Da wurden in Bayern und Brandenburg -23°C Lufttemperatur (in Berlin -22°C ) gemessen. In allen anderen Teilen Deutschlands waren es zwischen -10°C bis -18°C Lufttemperatur, in der Düsseldorfer Innenstadt
-7°C in der Luft auf 40m über dem Grund.

Warum hält man bei Frost die Erde besser trockener als sonst?

Im Winter soll die Rosenwurzel zwar nicht gänzlich austrocknen, aber auch möglichst wenig Temperaturschwankungen abkriegen. Trockene Erde schützt besser vor Frost als nasse. Je feuchter die Erde ist, um so höher wird ihre Wärmeleitfähigkeit, um so schneller sinken die Temperaturen an der Wurzel.

Von welchen Rosen müssen die Zweige im Winter verpackt werden?

Verpackt wird mit luftdurchlässigem Material, wie z.B. Sackleinen. Luftundurchlässiges Material wie Plastikfolie eignet sich nicht, da sie Pilzbefall begünstigen würde.
Bei Hochstämmchen verpackt man vor allem den Stamm und die Zweigansätze, bei Kletter- und Strauchrosen die Zweige mit durchlässigem Material. Das ist nötig, damit sie im Winter nicht austrocknen. Diese Gefahr besteht bei Frost mit Wind und intensiver Sonneneinstrahlung, und besonders in Höhenlagen und in den kalten Teilen von Deutschland von Bedeutung. Tiefsttemperaturen werden vor allem in Bayern, Brandenburg und in höheren Lagen gemessen. Hier im Ruhrgebiet, und im Rheinland habe ich noch keine winterverpackte Rose gesehen. Problematisch wird es hier nur dann, wenn die Rose schon vor dem Winter kränkelt. Dann ist es wahrscheinlich dass der Frost ihr richtig schadet.

Es sind drei Abschnitte einer Topf-Rose, die mehr oder weniger vor Frost geschützt werden. In erster Linie ist es die Wurzel, die tief im Boden eines Beets weniger Frost abkriegt als im Kübel. Hinzu kommt besonders in Gegenden mit plötzlichen Temperatureinbrüchen die Basis der Zweige ca. 20cm über der Veredlung, und letztlich bei Kletterrosen und großen Strauchrosen die ganze Länge der Zweige. Bei Beetrosen, Kleinstrauchrosen und Edelrosen, deren Zweige im Frühjahr sowieso abgeschnitten werden, erübrigt sich der letzte Teil also. Die ganzen Zweige werden nur bei tiefen Minustemperaturen in Verbindung mit hoher Strahlung, und wenn Temperaturstürze durch Fönwetter (in Gebirgsregionen) drohen verpackt.
Das Anhäufeln der Erde über der Veredlung ist vor allem ratsam, wenn die Rose nicht richtig getopft wurde, und die empfohlenen 5cm Erde über der Veredlung fehlen. Werden die Zweige bis zur Veredlung geschädigt, bleibt kein Rest mehr zum Runterschneiden. 15 bis 20 cm sollten unversehrt den Winter überstehen.
(Im letzten Sommer hat es hier in Essen gehagelt. Einige Zweige meiner Rosen sind dabei bis auf das Mark aufgeplatzt.)

Der wichtigste Teil einer Topf-Rose, den man in jedem Fall schützt ist die Wurzel. Dazu verpackt man den Kübel und stellt ihn auf eine Styropor-Platte. Wie dick die Winterschale ausfallen soll, (10cm sind der Standart) hängt davon ab, wie weit die Wurzel den Kübelboden bzw. die Wand erreicht hat, wie groß der Kübel ist, und wie kalt es am jeweiligen Standort wird.
Eine im Herbst frisch getopfte Topf-Rose ist weniger frostgefährdet, als eine, die bereits zwei Jahre lang im selben Kübel überdauert hat.

Die Standorte sind besonders bei Kübelrosen sehr vielfältig. Es macht einen Unterschied, ob sie auf einer feuchten Wiese stehen, auf der sich Bodenfrost bildet, während die Lufttemperaturen (diese werden 2m über dem Boden gemessen) noch einige Grade über Null liegen, oder ob sie auf einem überdachten Balkon im zweiten Stock Schutz finden. Kübel auf Terrassen in Bodennähe setzt man deshalb besser auf ein Podest.
Entscheidend ist außerdem, in welcher Winterhärteregion die Rose steht. Die mildesten Wettergebiete in Deutschland liegen an der Küste, im Ruhrgebiet, am Niederrhein und in den Weinanbaugebieten und deren Großstädte. In den Ballungszentren ist es immer wärmer als in ländlichen Gegenden.
Tiefsttemperaturen werden vor allem in Bayern, Brandenburg und in höheren Lagen wie Schwäbischer Alb, Thüringer Wald, Odenwald, Fichtelgebirge, Oberpfälzer Wald, Fränkischer Alb, Alpen mit Ausläufern… gemessen. Im Januar 2009 war einer der kältesten Wintertage seit 100 Jahren in Deutschland. Da wurden in allen anderen Teilen Deutschlands zwischen -10°C bis -18°C Lufttemperatur und -20 °C Bodentemperatur gemessen. In Bayern und Brandenburg waren es -23°C Lufttemperatur (in Berlin -22°C ). In der Düsseldorfer Innenstadt -18°C am Boden und -7°C in der Luft auf 40m über dem Grund.

Mitten in einer Ruhrgebiets-Großstadt hat Anastasias Rosika-Rose (Strauchrose) die letzten drei Winter auf einem überdachten Balkon, der von zwei Seiten durch Mauern geschützt wird ohne Winterschutz problemlos überstanden. Im selben Stadtteil auf einem von oben offenen Balkon wäre das riskant. Im kälteren Kontinentalklima von Brandenburg auf einem von oben offenen Balkon sicher nicht anzuraten.

Für meine Nostalgie-Rose setzt der Züchter seine winterhärteste Benotung an – mit 3 von 3 Punkten. Zwei Rosenproduzenten vergeben ihr das Prädikat normal winterhart. Nach Angaben des Züchters brauchen bei dieser Rose nur in Lagen mit Temperaturen von unter -20 Grad Celsius am Boden die Zweige eingepackt und 15 bis 20 cm angehäufelt zu werden. Das kann ich mir also hier in Essen auf meinem Balkon im zweiten Stock sparen, und fülle den Kübel einfach nur randvoll mit Erde.
Ich finde es sehr hilfreich, dass der Züchter so konkrete Angaben zu seinen Rosensorten macht. Rosen mit Winterhärte 1 gibt es in seinem Sortiment auch, und diese müssen anders geschützt werden als die mit Winterhärte 3. Natürlich kann man nicht alles nur an der Gegend fest machen, vor allem in einer Zeit, in der das Klima sich insgesamt ändert. Angaben dazu, wie winterhart die einzelnen Sorten sind, geben Züchter und Container-Rosen-Produzenten.

Meine Heidetraum-Rose und die Innocencia-Rose haben den letzten Winter auf meinem Balkon hier in Essen jedenfalls allein mit Kübelverpackung gut überstanden, und für die Gärtnerfreude dürfte das auch so sein.

Mitten in einer Ruhrgebiets-Großstadt hat Anastasias Rosika-Rose (Strauchrose) die letzten drei Winter auf einem überdachten Balkon, der von zwei Seiten durch Mauern geschützt wird ohne jeglichen Winterschutz problemlos überstanden.